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5 Wege, um mit Hilfe von Erklärvideos Ressourcen zu schonen

Immer öfter diskutieren wir zum Thema Streaming und dem CO2 Impact. Der Betrieb von Telekommunikationsnetzen verbraucht Energie. Steigende Energieverbräuche sind nicht nur mit höheren Kosten verbunden, sondern können auch zu einem Anstieg der CO2-Emissionen führen und so den Klimawandel beschleunigen. Wir haben zu dem Thema eine starke Meinung und plädieren hier stark NICHT beim Verbraucher anzusetzen die ihr Verhalten ändern müssen, sondern bei den Lieferanten - uns Telekommunikationsunternehmen-  die Maßnahmen entwicklen sollen um hier energieffizienter und CO2 ärmer zu agieren. Wir selbst haben uns selbst dazu eine "Klimacharta" gegeben, arbeiten auch mit unseren Netzwerkpartnern daran und gehen auch als Teil von Entreprenuers for Future für einen strengere Gesetzgebungen zur Emmissionsreduktion auf die Strasse, sollten Selbstverpflichtungen nicht ausreichen.

Einen sehr großen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel kann die Telekommunikationsbranche mit  Produkten und Dienstleistungen leisten: Laut der GeSI-Studie SMARTer2030 haben ICT-Produkte das Potenzial, im Jahr 2030 in anderen Branchen beinahe zehnmal so viel CO2-Emissionen einzusparen als die ICT-Branche selbst produziert. Die Möglichkeiten der Digitalisierung können richtig eingesetzt dazu beitragen, Energie zu sparen und damit den Klimawandel zu bremsen. 

Unser Gastautorin hat diesmal einen Blick auf das Thema Erklärvideos geworfen. Bewusst positiv um auch ein wenig zu polarisieren. Leider hat unser Blog keine Kommentarfunktion, aber wir freuen uns über Eure Gedanken dazu an office@goood.de. Gerne teilen wir die dann zur Diskussion auf unseren Social Media Kanälen.



5 Wege, um mit Hilfe von Erklärvideos Ressourcen zu schonen

Von Jenny Ürzig am 01.01.2019


Das Schonen natürlicher Ressourcen ist heute glücklicherweise im Alltag und in den Köpfen vieler Menschen angekommen. Wir sind uns heute bewusster darüber, dass wir über unsere ökologischen Verhältnisse hinaus leben. Trotzdem ist der Verbrauch natürlicher Rohstoffe und der Ausstoß von CO2 ein anhaltendes und großes Problem. Schließlich sind viele natürliche Rohstoffe nicht erneuerbar und damit endlich. Und auch der CO2-Ausstoß sinkt nicht allein aufgrund eines größeren Problembewusstseins. Wie wir die Welt konkret in kleinen Schritten etwas besser machen können und wie Videotutorials dabei helfen können, zeigen wir hier.

Mit Erklärvideos die Welt verändern?

Das mag jetzt reißerisch klingen aber es gibt durchaus Möglichkeiten mit Onlinekommunikation einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Dass wir aktuell mehr Ressourcen verbrauchen als regeneriert werden können, ist bekannt. Auch der Living Planet Report 2018 des WWF bestätigt das leider. Setzen wir diesen rücksichtslosen Ressourcenverbrauch fort, brauchen wir in der Zukunft einen „Ersatzplaneten“, um unseren Bedarf an Wasser, Energie und Nahrung zu decken. Immer vorausgesetzt, dass der Klimawandel uns bis dahin nicht vor noch schwierigere Aufgaben stellt.

Die gute Nachricht ist allerdings: Auch mit kleinen Veränderungen lässt sich nämlich jede Menge Gutes tun. Außerdem muss der sparsame Umgang mit Rohstoffen und der Schutz unseres Klimas nicht immer entbehrungsreich sein. Schließlich helfen uns auch „ganz normale“ technische Errungenschaften wie Erklärvideos dabei, Ressourcen effektiv zu schonen. Wie genau eigentlich alltägliche Videotutorials so etwas leisten können und wie sie effektiv zum Sparen von Ressourcen beitragen, haben wir hier zusammengetragen.

Es gibt viele Möglichkeiten, um durch Erklärvideos Ressourcen zu sparen:

1, Erklärvideos helfen, nur das zu kaufen, was wir wirklich brauchen

In Deutschland rühmen wir uns damit, bei der Mülltrennung die Nase vorn zu haben. Allerdings sind wie hierzulande auch besonders gut darin, Verpackungsmüll zu produzieren. Im Jahr 2014 beispielsweise produzierte jeder Deutsche rund 200 Kilogramm Verpackungsmüll. So kam ein Müllberg von rund 18 Millionen Tonnen zusammen.

Neben Convenience-Produkten wie plastikverpackten Mahlzeiten oder Einmalkaffeebechern trägt hierzu insbesondere der Versandhandel einen entscheidenden Teil bei. Schließlich erhalten die Deutschen rund 3 Milliarden Paketsendungen pro Jahr - und produzieren so jede Menge Verpackungsmüll. Hinzu kommt außerdem: Gefällt uns etwas nicht, wird es einfach wieder zurückgeschickt und etwas Neues bestellt. Klar, dass das nicht nur schlecht für die CO2-Bilanz ist, sondern auch den Verpackungsmüllberg wachsen lässt.

Tatsache ist allerdings auch: Fahren wir mit dem Rad in die Innenstadt und kaufen ein paar Schuhe, hat das oft eine schlechtere CO2-Bilanz als Onlineshopping. Das hat insbesondere damit zu tun, dass Geschäfte und Kaufhäuser im Gegensatz zum Onlinehandel besonders große Mengen an Energie verbrauchen. Schicken wir online bestellte Schuhe allerdings mehrfach hin und her, fällt der Online-Vorteil wieder weg.

Allerdings kommt hier das Videotutorial ins Spiel und hilft uns dabei, Ressourcen zu sparen. Schließlich erleichtern es uns Erklär- und Vergleichsvideos, Produkte bereits vor dem Kauf „live“ zu erleben. Unabhängige Testvideos helfen uns außerdem dabei, hochwertige von qualitativ minderwertigen Produkten zu unterscheiden. So fällt es uns beim Shoppen aus der Ferne leichter, auf Qualität zu achten. Im Endeffekt wird es so möglich, die Entscheidung für oder gegen ein Produkt schon zu treffen, bevor es überhaupt bestellt worden ist. Klar, dass es so leichter fällt, nur einmal statt dreimal zu bestellen.

2, Selbst reparieren statt entsorgen

Toaster, Laptop und andere technische Geräte haben heute eine bestimmte Halbwertzeit. Ist die Garantiezeit abgelaufen, funktionieren sie oft nicht mehr einwandfrei – und landen auf dem Müll. Ist ein Gerät kaputt, lohnt es sich jedoch, einmal genauer hinzuschauen. Oft gibt es nämlich eine gar nicht so komplizierte Möglichkeit, ältere Gerät selbst zu reparieren.

Glücklicherweise finden sich Bastler-Erklärvideos zu so gut wie jedem Thema und Gerät. In einfachen Schritten wird dort gezeigt, wie sich die Lebensdauer eines bestimmten Geräts verlängern und so Abfall vermeiden lässt. Allerdings lässt sich durch eine Reparatur mit Hilfe eines Tutorials nicht nur Müll einsparen. Schließlich verursacht die Herstellung eines Laptops üblicherweise einen Materialaufwand von rund 900 Kilo. Wird ein älterer Laptop jedoch repariert, ist fast kein Materialaufwand erforderlich. Reparieren ist darum eine hervorragende Maßnahme, um Ressourcen zu schonen.

Bei goood liebt das Team Reparaturvideos von Ifix it.com. Wenn Du ein selbst ein Bastler bist, teile doch auch Deinen Content zur Reparatur auf einer Social Media Plattform und hilf anderen ihre Dinge zu reparieren

3, Lerne Neues mit Hilfe eines Videos – und schone so Ressourcen

Erklär es mit einem Video: Der Büroalltag ist nicht immer nachhaltig. Eines der größten Nachhaltigkeitsprobleme stellt dabei die Erledigung von Druckaufgaben dar. Durch eine clevere Druckplanung sind allerdings Einsparungen möglich: Durch die Veränderung des Druckformats kann Papier eingespart werden. Und auch Grammatur und die Verwendung von Recyclingpapier gebieten der Verschwendung Einhalt.

Allerdings ist Sparen oft an einer viel entscheidenderen Stelle möglich. Zwar locken Druckfirmen mit günstigeren Preisen bei höheren Auflagen. Oft werden so viele Ausdrucke aber gar nicht gebraucht. In vielen Fällen sind Ausdrucke nämlich sogar komplett entbehrlich. Schließlich kann das, was Mitarbeitern, Freunden oder Kollegen erklärt werden soll, oft auch durch ein Erklärvideo vermittelt werden. Ist das Video gut gemacht, ist es gar nicht nötig, das Gesagte noch einmal zu Papier zu bringen. Zwar kann sich jeder Zuseher Notizen machen. Die Papierflut ist jedoch deutlich geringer, wenn Kernaussagen durch ein Video anstatt durch einen Ausdruck vermittelt werden.

4, Erklärvideos sparen die Geschäftsreise

Immer mehr Unternehmen setzen auf Umwelt- und Klimaschutz. Findet ein Umdenken auch in punkto Reisen statt, wird hierdurch ein echter Unterschied gemacht. Schätzungen zufolge fallen nämlich allein von Deutschland aus rund elf Millionen Geschäftsreisen pro Jahr an. Klar, dass das die Umwelt massiv belastet. Warum also nicht digitale Alternativen nutzen, um den eigenen CO2-Fußabdruck zu verkleinern? Schließlich können viele Geschäftsreisen durch ein Videotutorial oder eine Webkonferenz vermieden werden. Das wäre nicht nur gut für die Umwelt, sondern würde auch Geld sparen und zermürbend lange Flüge entbehrlich machen.

Wer sich nun die Frage stellt, ob ein einfaches Video tatsächlich einen Vortrag ersetzen kann: Die Apple Keynotes sehen sich die meisten Menschen „nur“ als Video – und sind danach von den Produkten dennoch überzeugt.

5, Werben ohne Wegwerfartikel

Um auf ein neues Produkt aufmerksam zu machen, braucht es Flyer, Fähnchen und Plastikspielzeug, das in der Fußgängerzone verteilt (und weggeworfen) wird? Solche Werbemaßnahmen gehören in Zeiten von YouTube und Instagram der Vergangenheit an. Moderne Medien und Erklärvideos erlauben es heute, auch ohne unnötigen Müll Aufmerksamkeit zu erhalten. Marketing gelingt heute mit Hilfe von Influencern statt mit Wegwerfartikeln.

 

Unsere Gastautorin Jenny Ürzig befindet sich in den Endzügen ihres Masterstudium der Lebensmitteltechnik. Nebenbei arbeitet sie als freiberufliche Bloggerin und widmet sich dabei insbesondere nachhaltigkeitsrelevanten Themen. Dabei unterstützt sie verschiedene Unternehmen in ihrer Markenkommunikation.

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