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Gangway ist goood

Erfahrt mehr über die Jobteams von Gangway und wie Ihr sie mit goood unterstützen könnt.

Gangway ist goood

Von Anne Straube-Rülke am 28.03.2017


Wir haben für Euch Thomasch von Gangway  interviewt.  Das Jobteam von Gangway hat bereits mehr als 2000 jungen Menschen in schwierigen Lebenslagen geholfen, indem sie in Ausbildung, Arbeit, schulische oder berufliche Bildungsmaßnahmen vermittelt wurden.

Was macht Eure Organisation goood?

… Wir unterstützen Jugendliche und junge Erwachsene, die von der Gesellschaft oft als Loser bezeichnet werden, darin, (wieder) eine Arbeit oder Ausbildung aufzunehmen. Es geht um Stärkung des Selbstbewusstseins, Übernahme von Verantwortung und Wiederteilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Was war ein gooder Moment in den letzten Monaten für Ihre Organisation?

… Wir merken ganz oft, dass unsere Arbeit Sinn macht, nämlich immer dann, wenn die jungen Menschen, mit denen wir es zu tun haben, einen Schritt weiter gehen: Wenn sie ihre persönliche Situation in die Hand nehmen und verbessern wollen. Das kann sein, dass sie anfangen, den Schulabschluss nachzuholen, eine Drogentherapie aufnehmen, um wieder ein cleanes Leben zu führen, ihre Schulden bezahlen, endlich eine eigene Wohnung beziehen, oder beginnen, Termine und Vereinbarungen wieder einzuhalten. Und natürlich, wenn sie mittel- bzw. langfristig eine Ausbildung erfolgreich absolvieren und/oder Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt haben.Dann werden sie plötzlich zu Menschen, die auch der Gesellschaft wieder etwas zurück geben. Wenn uns das gelingt, und das ist bei über 70 % der Jugendlichen der Fall, sind wir glücklich, weil wir die Früchte unserer Arbeit sehen.

Wie bzw. wobei hilft Euch die goood Community, wenn sie für die Organisation spendet?

… Ach, da gibt es vieles. Zum einen haben wir einen Beratungsbus, der mittlerweile 14 Jahre alt ist. Wir haben ihn immer gut gepflegt, aber mittlerweile ist er über 300.000 km gefahren und hat aufgrund des Alters doch schon einige Verschließerscheinungen, die nun repariert werden müssen, vor allem die Roststellen, und das kostet ja immer. Außerdem führen wir regelmäßig Berufsorientierungsprojekte durch (z.B. Spielplatzbau für eine Dorfschule in Litauen), damit die Jugendlichen sich ausprobieren können, aber auch lernen, Verantwortung zu übernehmen, einen Beitrag zu leisten und im Team zu arbeiten, und auch das kostet natürlich Geld.

Was motiviert Dich persönlich bei der Organisation aktiv zu sein?

… Ich arbeite seit 16 Jahren im Jobteam. Ich finde die Arbeit einfach großartig, sie erfüllt mich mit Sinn. Bei den Jugendlichen denke ich immer, sie sind Rohdiamanten, ihr wahres Potenzial liegt etwas verschütt‘. Anders ausgedrückt, wir haben eine größere Vision für sie, als sie von sich selbst und ich wünsche mir, dass sie erfolgreich und erfüllt leben. Daher arbeite ich so gerne im Jobteam, denn hier kann ich diese Vision verwirklichen, auch weil wir so gute Gestaltungsmöglichkeiten haben.

Was wünscht Ihr Euch für die Zukunft?

… Unsere Vision ist, dass es noch mehr Menschen gibt, die unseren Jugendlichen ganz praktisch eine Chance geben. Oftmals haben sie auch Mist gebaut in ihrer Jugend, tragen dieses Label als junge Erwachsene aber noch immer mit sich herum, obwohl sie sich persönlich weiterentwickelt haben. Ganz oft haben sie praktisch ganz viel drauf und sind eine Bereicherung für viele Betriebe, wenn sie denn eine Chance bekommen und nicht nur die Schulnoten als Maßstab genommen werden. Wir wünschen uns, dass es Unternehmen gibt, die unseren Jugendlichen die Möglichkeit für ein Praktikum und natürlich noch besser, einen Ausbildungsplatz anbieten. Das wäre wirklich super.

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