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Konsum ist Macht - Nutzen wir sie!

Wir machen es goood: Wir machen es anders. Und wir sind nicht allein.



Konsum ist Macht - Nutzen wir sie!

Von Anne Straube am 16.06.2017


Wir machen es goood: Wir machen es anders. Und wir sind nicht allein.

In Deutschland leben 16 Millionen Menschen an oder unter der Armutsgrenze. Durch den Aufschwung des Populismus und des weiten Auseinanderdriftens der Arm-Reich-Schere geht ein immer tieferer Graben durch unsere Gesellschaft.

Glücklicherweise bringen sich in Deutschland 600.000 Non-Profit-Organisationen und zivilgesellschaftliche Initiativen für eine positive Entwicklung unserer Gesellschaft ein. Oft werden sie durch Privatspenden finanziert, doch die Anzahl der SpenderInnen in Deutschland fiel im Jahr 2016 um über eine halbe Million.

Es drängt sich eine Frage auf: Werden etablierte Spendenwege immer unattraktiver?

Die obengenannte Studie überrascht nicht: Bei vielen Deutschen ist dank der Teuerungsrate das monatliche Budget immer knapper. Die Meisten können nur spenden wenn nach allen notwendigen Ausgaben „etwas übrig bleibt“. Es besteht der zunehmende Wunsch bereits mit dem Alltagskonsum, also dem Budget, das sowieso zur Haltung des Lebensstils eingesetzt werden muss, Gutes zu tun.

Deswegen gibt es eine immer größer werdende Gruppe an Menschen, die ihre Konsum-Macht als Tool nutzen, ihre Werte auszudrücken und zu einer positiven Entwicklung unserer Gesellschaft beizutragen. Gleichzeitig gibt es auch immer mehr Unternehmen, die den Beweis antreten, dass Wirtschaft anders gelebt werden kann. Und wir sind eines davon.

Natürlich möchten wir ein funktionierendes Geschäftsmodell auf die Beine stellen, von dem wir leben können – aber es geht uns auch und vor allem darum, unsere gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen. Wir nennen es „die Extra-Meile gehen“ – denn zu viele Unternehmen arbeiten rein profitorientiert, ohne Rücksicht auf die Schwächeren in unserer Gesellschaft oder auf unsere Umwelt, von der wir alle abhängig sind.

goood ist nicht einfach nur ein neuer Mobilfunkanbieter am deutschen Markt. Wir geben Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, bereits mit ihrem Alltagskonsum Gutes zu bewirken. Soziale Wirkung und Spenden sollen kein Luxus sein, den man sich nur leisten kann, nachdem die Lebenserhaltungskosten abgezogen sind!

Glücklicherweise gibt es immer mehr Unternehmen, die dieses Anliegen teilen: Sie wollen verantwortlich handeln – in den unterschiedlichsten Lebensbereichen.

Hier ein paar Beispiele:

  • Die GLS-Bank versichert ihren Kunden, dass nur Kredite an jene Unternehmen vergeben werden, die ausschließlich ethisch, sozial und ökologisch agieren.
  • Charitea: Abgesehen davon, dass die Hersteller dieses Eistees ihre Zutaten aus fairem Handel beziehen, fließt mit jedem verkauften Tee ein fester Betrag an den von ihnen gegründeten gemeinnützigen Verein, der Sozialprojekte in den Anbauregionen unterstützt.
  • Toms: Die Schuhproduzenten spenden für jedes verkaufte Paar Schuhe ein zweites Paar an eine Person in Not.
  • Anzüglich: Das österreichische Geschwisterpaar Bawi und Hans Koszednar produziert faire und ökologische Mode. Anstatt in Fernost produzieren zu lassen, haben die beiden in Peru ihre eigene Fabrik aufgebaut, mit hauptsächlich gehörlosen Frauen, die direkt bei "Anzüglich" kranken- und pensionsversichert sind.
  • Fairphone und Shiftphone sind zwei Hersteller, die die Produktion von Handys revolutionieren: Faire Produktion, weitgehend konfliktfreie Rohstoffe, Reparierbarkeit der Geräte steht bei beiden im Vordergrund.

Es gibt bereits viele solch sozial und ökologisch bewusst agierender Unternehmen, welche fallen Dir ein?

Wir freuen uns immer über weitere Beispiele!

 

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