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8 Tipps für nachhaltigers digitales Leben

Mittlerweile sind Smartphone, Laptop und Flachbild-TV zu ständigen Begleitern im Alltag avanciert. Das ist nicht verwunderlich, denn wer im digitalen Zeitalter lebt, nutzt auch die ihm zur Verfügung stehenden Technologien. Digitale Technologien sind im 21. Jahrhundert nicht mehr wegzudenken. Umweltschonend und nachhaltig ist dabei allerdings der Gebrauch der wenigsten Geräte.



8 Tipps für nachhaltigers digitales Leben

Von Gastbeitrag Denise Harting am 01.01.2019


Im 21. Jahrhundert ist das Internet zu einem zweiten Zuhause geworden, denn hier wird nicht nur gearbeitet. Größtenteils findet die heutige Kommunikation online statt und auch der Konsum durch Online-Shopping hat sich in den letzten Jahren stark vervielfacht. Damit trägt die Digitalisierung dazu bei, emissionsintensive Logistikprozesse zu optimieren und kann mit dem Innovationspotential künftig ein nach relevanterer Faktor zur Emissionsreduktion werden. Aber die Digitalisierung verursacht natürlich auch selbst Emissionen Laut Schätzungen des Bundesumweltministerium beläuft sich die Verschmutzung durch die Informations- und Kommunikationstechnologie (kurz IKT) auf knapp 30 Millionen Tonnen. Das ist im Vergleich zu Verkehr und Landwirtschaft überschaubar aber auch wir und die Netzberteiber arbeiten daran den Telekommunikations Footprint zu reduzieren. Die folgenden 8 Sofort-Tipps sollen Dir zusätzlich helfen im digitalen Alltag nachhaltiger und umweltbewusster zu leben.

1. Soziale Kontakte statt sozialer Netzwerke & Co.

In der heutigen Gesellschaft gehört das Kommunizieren via Smartphone, das Streamen via Lieblingsanbieter und das Surfen im Internet zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Wer allerdings öfter mal auf soziale Netzwerke & Co. verzichtet und stattdessen auf die realen sozialen Kontakte setzt, der leistet schon einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz. Entscheide dich einfach mal wieder öfter dafür mit Freunden und Familie was zu unternehmen, anstatt beim Binge Watching auf der Couch dein Smartphone zu überstrapazieren. Noch mehr Tipps für nachhaltige Kommunikation mit dem Handy findest du hier.

2. Weniger ist mehr

Im 21. Jahrhundert erscheinen jährlich neue Smartphone-Generationen am Markt. Sie toppen die Geräte aus dem vergangenen Jahr mit neuen Features, neuen Designs und noch mehr Leistung. Die Frage, die sich Smartphone-User hier stellen sollten, lautet: Muss es wirklich in jedem Jahr ein neues Telefon sein? Um der Umwelt etwas Gutes zu sein, genügt es auch, das Smartphone zu ersetzen, wenn es seine Halbwertszeit erreicht hat. Weniger ist in diesem Zusammenhang einfach mehr. Damit ist gemeint, dass ein reduzierter Konsum, die globale Wertschöpfungskette entlastet und die Folgen auf die Umwelt minimiert.

3. Qualität statt Masse

Ein weiterer relativ schnell umsetzbarer Tipp ist, dass beim Konsum auf hochwertige Produkte also auf Qualität gesetzt wird, sodass du „nur“ einmal statt dreimal kaufst. Qualität hat aber auch oft einen Preis, Für die Finanzierung gibt es daher auch die Möglichkeit zum Ratenkauf, die manchen Menschen bei der Kaufentscheidung entgegen kommt, dafür gibt es unterschiedlichste Angebot bei Anbietern oder Plattformen. Shiftphone oder Fairphone oder refurbed Geräte auf Raten haben wir leider noch nicht gesehen, aber wir informieren Euch wenn wir ein Angebot sehen. Wir wissen, dass das Thema Ratenkauf auch Gefahren birgt, aber wenn Du es Dir leisten kannst zahlt sich Qualität punkto Nachhaltigkeit auch beim Handlauf auf jeden Fall aus. Grundsätzlich bitte auf Deine finanziellen Möglichkeiten achten um Deine Raten managerbar zu halten.

4. Reparieren statt wegwerfen

Zudem kannst du der Wegwerf-Gesellschaft den Rücken kehren, indem du deine benutzten Geräte einfach reparierst, anstatt sie sofort zu eliminieren. Sowohl Smartphones als auch TV oder Laptop haben heutzutage eine gewisse Halbwertszeit. Irgendwann funktioniert der Akku nicht mehr einwandfrei, die Bildqualität wird schlechter oder die Festplatte reicht einfach nicht mehr aus. In solchen Fällen lohnt es sich mal genau nachzuschauen, ob es nicht doch eine Möglichkeit gibt, das alte Gerät durch neue Ersatzteile wieder auf Vordermann zu bringen.

Umwelt belastet, vor allem, wenn die Geräte nicht ordnungsgemäß entsorgt werden.

5. Umweltfreundlich entsorgen und/ oder recyclen

Wenn es gar nicht anders geht, musst du deine Gerätschaften natürlich entsorgen. Das sollte aber auf dem richtigen Weg geschehen. Das bedeutet, dass Smartphones, Tablets und Co. am allerbesten über ein Rücknahmesystem vom Händler oder Hersteller recycelt werden. Dadurch verwertet dieser die einzelnen Geräteteile nämlich wieder. Wer nicht weiß, ob der Handyhersteller so eine Rücknahme garantiert, erkundigt sich in seiner Gemeinde. Hier gibt es mittlerweile viele Einzelprojekte, die sich darum kümmern, dass gebrauchte Smartphones und Co. eingesammelt und zur passenden Recycling-Stelle gebracht werden.

6. Stromsparen im digitalen Alltag

Nur weil der rote Button auf der Fernbedienung gedrückt wird, heißt das nicht, dass der Fernseher aus ist. Normalerweise bleibt das Gerät im sogenannten Stand-by-Modus.

Nicht nur Smartphone und Tablet tragen zur Verschmutzung und Belastung unserer Umwelt bei. Auch der gute alte TV-Klassiker, der in so gut wie jedem deutschen Haushalt zu finden ist, leistet seinen Beitrag. Insbesondere Gerätschaften, die im Stand-by-Modus agieren, sorgen für eine erhöhte Stromrechnung. Grund dafür ist, dass dieser spezielle Modus überflüssigen Strom verbraucht. Besser ist es, den Fernseher einfach komplett auszuschalten. Dies funktioniert beispielsweise hervorragend über eine Steckerleiste, die durch einen Knopfdruck samt aller daran hängenden Geräte vom Netz genommen werden kann.

7. Auf Produkte mit Umweltzeichen setzen

Umweltsiegel oder Umweltzeichen helfen dir zu erkennen, ob ein Produkt unter fairen Bedingungen umweltfreundlich und nachhaltig hergestellt wurde. Verlassen kannst du dich beispielsweise auf das Siegel „Blauer Engel“, auf das „Ecolabel“ und das sogenannte „TCO-Label“. Letzteres zeichnet beispielsweise Bildschirme, Laptops und Tastaturen aus, die sehr nachhaltig sind.

Auch im Technikbereich gibt es mittlerweile Vorreiter in puncto faire Smartphones. Aktuell existiert das „Fairphone“ aus den Niederladen und das „Shiftphone“ aus Hessen. Beide Modelle setzen sich für eine umwelt- und sozialverträgliche Produktion sowie eine erhöhte Reparierbarkeit ein. Das „Fairphone“ kann beispielsweise selbst vom User in seine Einzelteile zerlegt werden, um Defekte zu beheben.

8. Smartphone nachhaltiger nutzen

Schon mit 10 Jahren haben die meisten Kids ein Smartphone, spätestens mit 12 Jahren sind sie aber heutzutage grundsätzlich mit einem eigenen Gerät online.

Laut dieser Bitkom Studie besitzen die meisten Kinder heutzutage schon mit 10 Jahren ein Smartphone. Allerdings gehört es bereits ab dem sechsten Lebensjahr zu den täglich genutzten Medien, sodass selbst die Kindheit längst digitalisiert ist. Problematisch ist das, weil die wenigsten Kinder und Jugendlichen einen gewissenhaften und gleichzeitig nachhaltigen Umgang mit dem Handy haben. Die folgenden Tipps können helfen, das Smartphone nachhaltiger zu nutzen:

  • Geräte so lange wie möglich verwenden,
  • ein faires oder generalüberholtes Smartphone kaufen,
  • altes Handy weiterverschenken oder verkaufen,
  • nachhaltige Apps im Alltag anwenden und
  • die teure Technik ausreichend mit Folien und Hüllen schützen.

Extra-Tipp: Geräte, die nicht täglich gebraucht werden, lassen sich wunderbar über entsprechende Börsen ausleihen.

Über die Autorin:

Denise Harting befindet sich aktuell im 4. Semester ihres Marketing-Studiums. Neben ihres Studiums ist sie erfolgreiche Bloggerin in Sachen Marketing und unterstützt Unternehmen und Online-Plattformen in Sachen Produkt- und Markenkommunikation.

Bilder:
Abb. 1: pixabay.com @ FirmBee (Pixabay Lizenz)
Abb. 2: pixabay.com @ PublicDomainPictures (Pixabay Lizenz)
Abb. 3: pixabay.com @ 7721622 (Pixabay Lizenz)

 

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