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Maximilians Arche ist goood

Wie ein kleiner Junge Tiere rettet - und wie Ihr ihm dabei helfen könnt

Maximilians Arche ist goood

Von NunuKaller am 28.03.2017


Für unsere Serie "Organisation der Woche" haben wir uns diesmal mit Maximilians Kinder-Arche befasst. Maximilian ist ein ganz besonderer Junge: Er liebt Tiere, vor allem alte, vom Aussterben bedrohte Tierrassen. Lachshühner, Warzenenten, alttdeutsche Hütehunde, Bentheimer Landschafe, Ziegen, oder Weißner Widder (Hasen) - Maximilian will diese Rassen retten und möglichst vielen Kindern darüber erzählen. Gemeinsam mit seinen Eltern hat er eine Arche für diese Tiere gebaut. Wir haben mit seinem Vater gesprochen: 

Was macht Eure Organisation goood?

Maximilian ist der tierliebste Mensch, den man sich vorstellen kann. Nun könnte man sagen „schon von klein auf“ – aber Max ist ja kein erwachsener Unternehmer, sondern noch im Schulalter. Und wo viele Menschen ein Tier aus dem Heim holen, um sie zu retten, hat Max gleich eines selber gebaut: Die Kinder-Arche. Das ist allerdings kein „One-man Job“. Und deshalb hilft die ganze Familie mit. Bis der Tierpark fertig ist, wird es noch ein weiter Weg. Aber ankommen kann man nur, wenn man ihn geht.

Was war ein gooder Moment in den letzten Monaten für Ihre Organisation?  

Wir glauben, dass Tierliebe universell ist. Jungs oder Mädchen, sportliche Kinder oder Stubenhocker, Introvertierte, Flüchtlinge oder Kinder aus sozialen Brennpunkten ... jeder liebt Tiere, finden Sie nicht auch? Für uns war der schönste Moment, als wir eine Handicap-Gruppe hatten. Kinder, die körperlich oder geistig eingeschränkt sind. Zu sehen, wie die Kids – nach anfänglicher Scheu – aufgeblüht sind. Wie sie für einen Moment vergaßen, dass sie vielleicht ein wenig anders sind. Das war ein Moment, der nicht nur Mensch und Tier nähergebracht hat, sondern auch Kinder und behinderte Kinder. Wir werden auch in Zukunft die Tore für verschiedenste Gruppen aufhalten.

Wie bzw. wobei hilft Euch die goood Community, wenn sie für die Organisation spendet?

Wir packen an, wo es geht. Und machen sehr viel selber. Neben Studium, Schule, Tagesjob etc. finden wir immer die Zeit, zu reparieren, pflegen und uns zu kümmern. Aber um angemessene Unterkünfte für die Tiere bauen zu können, brauchen wir Material. Aktuell wollen wir die vom Aussterben bedrohten Poitou Esel und Dülmener Pferde aufnehmen und müssen dafür dringend anbauen. Dafür sammeln wir Spendengelder. Die übrigens auch dabei helfen, dass der Eintritt für die Arche weiterhin kostenlos bleibt.  

Was motiviert Dich persönlich bei der Organisation aktiv zu sein?  

Wie erklären Sie einem Kind, dass es eine Tierart nicht mehr gibt? Dass durch die Ausbreitung von Menschen ganze Rassen ausstarben? Nun, wie wir es damals Max erklärt haben, wissen wir heute nicht mehr. Aber seine Antwort war „dann müssen wir sie doch retten!“ Seitdem hat Max eine Antriebskraft, die uns alle ansteckt und mitreißt. Angefangen bei ein paar kranken Schafen, hat Max in wenigen Jahren über 120 Tiere gerettet. Das jüngste Mitglied in unserer Familie hat uns gezeigt, dass man alles erreichen kann... wenn man mit dem Herz dabei ist.

 

 

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