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Painless Giving - Bedeutung & Beispiele

Beim „schmerzfreien Geben“ handelt es sich um sogenannte Mikrospenden, also kleinere Geldbeträge. Der eigene Geldbeutel wird dabei gar nicht oder kaum merklich belastet, weil die Spenden an Produkte oder Dienstleistungen gekoppelt sind und somit „nebenher“ gespendet wird. Für gemeinnützige Organisationen ist das eine Möglichkeit, um Menschen zu erreichen, die auf anderem Wege vielleicht nicht gespendet hätten. Oder sie geben treuen UnterstützerInnen eine zusätzliche Gelegenheit,  kostenneutral zu helfen.

Wir erklären Euch Painless Giving und geben ein paar Beispiele.



Painless Giving - Bedeutung & Beispiele

Von Elisabeth Schwerdtfeger am 25.07.2017


Affiliate-Spenden - komplett kostenfrei für die EndverbraucherInnen

Im Fall von „Charity-Shopping-Plattformen“, wie z.B. Schulengel, Bildungsspender oder gooding, wird ein Teil der Provision des gekauften Produkts gespendet. Dadurch entstehen für EndverbraucherInnen gar keine Kosten. Die Höhe der Spenden liegt hier kaufbezogen im Cent- bis niedrigstelligen Eurobereich.

Bei der App smoost wird durch die Zeitspende „verschiedene Werbeprospekte durchblättern“ von der werbenden Firma eine Spende im Centbereich an ein selbst gewähltes gemeinnütziges Projekt vermittelt.

Ebenso können Treuepunktprämien von payback oder der Deutschen Bahn anstatt in die eigene Tasche auch als Spende zurück an eine gemeinnützige Organisation fließen.

Aufrunden oder abrunden?

Habt Ihr schon mal aufgerundet? Seit 2012 kann jede/r die letzte Ziffer des Einkaufsbetrags durch das Projekt „Deutschland rundet auf“ in ausgewählten Geschäften aufrunden. Die auf diesem Weg gesammelten Spenden werden zur Bekämpfung von Kinderarmut eingesetzt.

Etwas Ähnliches gibt es in einigen Firmen: MitarbeiterInnen wird beim „payroll giving“ angeboten, ihr Monats- oder Jahresgehalt zu Gunsten eines Spendenprojekts abzurunden. Auch wenn diese Praxis in Deutschland noch nicht sehr stark verbreitet ist, „macht Kleinvieh“ in der Menge „auch“ einiges an „Mist“!

Kleine Spenden direkt gekoppelt an Produkt oder Dienstleistung

T-Shirts bedrucken lassen und zu Gunsten eines guten Zwecks anbieten ist sicher keine Neuheit, aber trifft die Idee vom „schmerzfreien Spenden“ in gleicher Weise.

Auch Geschenke müssen nicht nur die Wohnung des oder der Beschenkten füllen, sondern können auch sinnhaft sein: „Spendenshops“ gemeinnütziger Organisationen ermöglichen es, symbolisch Ziegelsteine für den Bau einer Schule, Ziegen für Kleinbauern zur Existenzsicherung oder lebenswichtige Medikamente zu verschenken.

Der Trend schlechthin sind meines Erachtens nach jedoch „soziale Produkte“. Neben dem klassischen Cause-Related-Marketing von Firmen im Rahmen ihrer CSR-Aktivitäten – Stichwort: Trinken für den Regenwald – gibt es immer mehr gemeinnützige Organisationen oder Social Businesses, die selbst Produkte zur (Teil-)Finanzierung ihrer Projekte nutzen. Vorreiter im alltäglichen Konsum sind Getränke wie Viva con Agua, Charitea/ Lemonaid, Quartiermeister, Ostmost, Solidrinks oder DasGeldhängtandenBäumen. Bei einigen werden die Limonaden und Säfte selber hergestellt, sie nutzen Fair-Trade-Ausgangsprodukte oder bieten Menschen eine faire Beschäftigung. Bei Quartiermeister vergibt eine ehrenamtliche Jury Spenden an verschiedene gemeinnützige Projekte, die sich dafür bewerben können.

Auch bei goood fließen die Spenden, die bereits im Paketpreis enthalten sind, in verschiedene Projekte. Die KundInnen können dabei selbst entscheiden, an welches gemeinnütziges Projekt sie spenden möchten.

Unterstütze z.B. Viva con Agua mit Deinem Handyvertrag, und helfe der Organisation, sich für den weltweiten Zugang zu sauberem Trinkwasser einzusetzen. Wähle Dir einen passenden goood-Mobilfunktarif und das entsprechende Projekt und verändere das Leben von Menschen - Monat für Monat.


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