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Raul Krauthausen ist goood



Raul Krauthausen ist goood

Von Anna Ramskogler-Witt am 28.06.2017


(c) Sozialhelden e.V.

Raul Krauthausen hat gemeinsam mit seinem Cousin vor über 13 Jahren die Sozialhelden gegründet. In unserem Blog haben wir Dir diese Organisation bereits vorgestellt. Heute erzählt Raul, warum er die Sozialhelden gegründet und was genau ihn dazu inspiriert hat.

Raul, vielen Dank, dass Du Dir Zeit für das Interview nimmst. Du hast die Organisation Sozialhelden gegründet, engagierst dich für Inklusion und Barrierefreiheit und bezeichnest dich selbst als Aktivisten. Wie kam es zu der Bezeichnung Aktivist?

Wir regen mit unseren Aktionen zum Nachdenken an und arbeiten daher aktivistisch. Und so bin ich ein Aktivist.

Du hast mit Deinem Cousin gemeinsam die Sozialhelden gegründet. Was hat den Anstoß dazu gegeben?

Mein Cousin und ich hatten das Gefühl, etwas tun zu müssen, da es keine Organisation gab, die cool war und sich für Inklusion und Barrierefreiheit eingesetzt hat. Wir wollten eine coole Organisation wie zum Beispiel Greenpeace gründen - nur eben im sozialen Bereich, aber ebenso groß und frech in ihren Aktionen. Wir gehen dabei nicht unternehmerisch an die Dinge heran, wir haben also keine Gewinnabsicht, sondern das Ziel, Inklusion und Barrierefreiheit zu stärken.

Das habt ihr, wie wir finden, sehr gut geschafft. Kannst Du kurz erläutern, was ihr mit Inklusion und Barrierefreiheit genau meint?  

Wir meinen es im besten Sinne. Es geht um die Annahme und Bewältigung von menschlicher Vielfalt. Das heißt für uns, dass eine aktive Teilnahme und Teilhabe in allen Bereichen ermöglicht werden muss.

Was würdest Du Dir in diesem Bereich an weiteren Veränderungen wünschen?

Es muss endlich der Punkt kommen, an dem Menschen mit Behinderung für sich selbst sprechen können. Es kann zum Beispiel nicht sein, dass Denkmalschutz wichtiger ist, als Barrierefreiheit.  Solange das so ist, arbeite ich für Veränderung.

Was ist dein Tipp für alle, die sich selbst engagieren möchten?

Bleib' Deiner Idee treu und hör auf, Dich mit Dingen zu beschäftigen, die Dich nicht interessieren! Arbeite im Team und verlass' Dich auf Deine Leute. Frag Dich immer, ob Du noch für die Idee arbeitest oder ob die Idee schon zum Selbstzweck wurde. Es muss immer für die Idee sein!

(c) Sozialhelden e.V.

Raul wurde in Peru geboren und macht seit über 15 Jahren „was mit Medien“. Er engagiert sich vielfältig als Inklusions-Aktivist, ist Gründer von Sozialhelden e.V. und Leidmedien und denkt sich nebenbei Projekte wie „Pfandtastisch helfen" aus.

Unterstützen kannst Du die Sozialhelden auch mit Deinem Handyvertrag!

 

 

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