Jüdisches Leben in der Vorstadt Ottakring und Hernals
Mandelbaum Verlag - Evelyn Adunka, Gabriele Anderl
Info Zustand: Einband ist leicht berieben, Schnittkanten haben leichte Gebrauchsspuren sind aber allgemein in einem guten Zustand
Farbe: nicht zutreffend
Autor: Evelyn Adunka, Gabriele Anderl
Verlag: Mandelbaum Verlag eG
Veröffentlichungsdatum: 09.2012
Seitenanzahl: 389
ISBN: 9783854763895
Buch Typ: softcover
Genre: Sachbücher Geschichte Regionalgeschichte, Ländergeschichte
Sprache: Deutsch
Thema: Geschichte
Jüdische Spuren in der Wiener Vorstadt: In den Bezirken Ottakring und Hernals, 1892 durch die Eingemeindung selbständiger Vororte entstanden, lebten 1910 2,6 bzw. 2 Prozent der Mitglieder der Wiener Israelitischen Kultusgemeinde. Der große Tempel in der Hubergasse, drei Bethäuser und soziale Vereine zeugten von einem aktiven jüdischen Leben. Unter den hier lebenden Juden und Jüdinnen waren wohlhabende Unternehmer und Grundbesitzer, vor allem aber viele ArbeiterInnen, kleine Gewerbetreibende, TaglöhnerInnen und Hausierer. Ein Teil von ihnen war zum Christentum konvertiert, konfessionslos oder lebte in gemischt-konfessionellen Ehen, viele waren in der Arbeiterbewegung aktiv. Auf Basis von Archivquellen, zeitgenössischen Publikationen, Erinnerungen und Interviews beleuchtet das Buch das jüdische Leben in den beiden Bezirken vor dem März 1938, vor allem aber auch die Verfolgung, Beraubung, Flucht und Deportation während der NS-Zeit. Es werden die Lebensläufe prominenter Bewohner wie der Schriftsteller Ernst Waldinger und Frederic Morton (Fritz Mandelbaum) oder der Mitglieder der Industriellenfamilie Kuffner ebenso nachgezeichnet wie jene von wenig bekannten jüdischen OttakringerInnen und HernalserInnen.
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