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Spaß in Spenden verwandeln

Menschen zum Essen einladen, Kleinigkeiten verschenken, Sport machen – klingt nach Hobby? Aber auch so können Spenden „aussehen“! Engagierte Menschen wie Du und ich erzählen von Ihren Engagementideen. Lasst Euch für Eure gute Tat am „Givingtuesday“ inspirieren!



Spaß in Spenden verwandeln

Von Elisabeth Schwerdtfeger am 10.11.2018


Am 28.11.2017 finden welt- und bundesweit Aktionen zu Gunsten gemeinnütziger Projekte statt: Wer sich inspirieren lassen möchte, lernt bei uns nun drei junge Vorbilder kennen, die jeweils eine coole Idee hatten und mit jeder Menge Spaß sogar ein bisschen berühmt wurden.

„Was kann ich nicht?“

In den seltensten Fällen stellt man sich freiwillig dieser Frage, aber Romina suchte ihre ganz persönliche Challenge. Ihre Herausforderung für die kommenden Abende und Wochenenden hießen: Singen, Kochen und Nähen lernen.
Im Chor lernte sie nicht nur singen, sondern auch Günter kennen. Der rüstige Rentner bastelt Karten und verschenkt sie. Die Spenden, die er dafür sammelt, gibt er der Welthungerhilfe. Und das brachte sie auf eine Idee: Ein Drei-Gänge-Menü lohnt sich nicht für sich allein zu üben… Was, wenn sie nun Freunde und Bekannte einlud und diese wiederum für ihre kulinarischen Bemühungen spendeten?

So entstand „Kochen mit Freude für Freunde“: Romina legt sich richtig ins Zeug, um vegetarische Rezepte zu finden, die zur Jahreszeit passen. Die Zutaten kauft sie dann günstig und lokal direkt beim Bauern. Und das Essen scheint zu schmecken: Regelmäßig finden sich bis zu zehn Gäste in Rominas Wohnung ein, um bekocht zu werden. Neben angeregten Gesprächen über die Rezepte und das Essen, werden nebenher auch Tipps und Wissen ausgetauscht: „Wieviel CO2 spart man denn, wenn man weniger Fleisch isst?“ „Ist das frisch vom Feld? Bei welchem Bauern kaufst Du das denn?“ „Kannst Du uns das nächste Mal Eier mitbringen?“ „Was macht Ihr eigentlich, wenn Ihr Essen übrighabt oder zuviel gekauft habt, aber am Wochenende wegfahrt?“
Mittlerweile kaufen viele Leute bei "Rominas Bauer" und tragen somit zur Unterstützung lokaler Landwirtschaft bei.

Romina ist begeistert. Sie hat ihre Ziele doppelt und dreifach erfüllt: Sie lernt nicht nur Kochen, sondern verbringt Zeit mit alten und neuen Freunden und sammelt nebenher Spenden. Außerdem regen die Gespräche an zu überdenken, warum man was wo kauft und welchen Beitrag jede/r im Alltäglichen leisten kann: „Das passiert ganz automatisch.“

Auch wenn Romina alles selbst auf die Beine stellt – ohne die initiale Frage, den Chor und ihre Gäste gäbe es diese schöne und wahre Geschichte nicht. Aus dem Engagement von Günter und Romina ist mittlerweile eine Sauerländer Aktionsgruppe entstanden, die sich gegenseitig bei ihren Plänen unterstützt. Sie heißt: „Nur gemeinsam sind wir stark.“

> Hier findest Du die passende Aktionsgruppe in Deiner Umgebung

 

Keine Minute langweilig!

Simon ist witzig und meint es trotzdem ernst. Seit über fünf Jahren erheitert er Passanten im Stuttgarter Raum als „Entertainer für den guten Zweck“.
Aber wie kam es dazu? Als die Deutsche Welthungerhilfe 50 Jahre alt wurde, rief sie in der Aktion „Eine Stunde gegen den Hunger“ Menschen dazu auf Ihren Stundenlohn zu spenden. Simon als kreativer Kopf hatte sich etwas Besonderes ausgedacht und startete eine Aktion in der Fußgängerzone.

Seht Euch hier die Toastbrotwette und Simons Ganz-Körpereinsatz an:

Sein kleines Filmprojekt zeigt charmant, wie er es nach der ersten erfolglosen halben Stunde doch schafft 72,80 € zu sammeln.

[HIER WIRD DER EYECATCHER EINGEFÜGT]

Die Aktionen macht Simon bis heute, mittlerweile ohne Kamera-Team „so unkompliziert und kurzfristig wie möglich“. Dann geht er spontan 1-2 Std. in der Fußgängerzone zum „Glühweinausschenken oder mit einer kleinen Spenden-Tombola“. Was motiviert ihn dazu?

Simon fragt sich, wie es sein kann, dass rund 800 Millionen Menschen an Hunger leiden, während die meisten von uns im Überfluss leben. Er machte sich bereits vor zehn Jahren auf die Suche wie er aktiv werden könnte und welche erfahrenen Organisationen sich im Bereich Armuts- und Hungerbekämpfung nachhaltig einsetzen. Für ihn passte die Welthungerhilfe am besten, weil sie „transparent und seriös“ arbeitet und spendete zunächst 5€/ Monat.

„Manche mögen sagen „Das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein“, aber es ich sehe es eher wie einen Schneeball-Effekt: Mit meinen Aktionen erreiche ich viele unterschiedliche Menschen – manche von ihnen spenden, andere bringt es zum Nachdenken oder sie werden später selbst aktiv.“ Neue Ideen für Aktionen, aber auch interessante Informationen zur aktuellen Arbeit der Welthungerhilfe findet er im Austausch mit anderen Freiwilligen auf den Seminaren der Welthungerhilfe, auf der sich Engagierte vernetzen und weiterbilden können.


Lars hat bereits vier Sport-Veranstaltungen auf die Beine gestellt und damit bereits rund 2000 € Spenden eingesammelt!

Lars hatte seinen „Schlüsselmoment“ vor zwei Jahren, als er in der Fußgängerzone auf die wichtige Arbeit der Welthungerhilfe aufmerksam wurde. Er fragte sich, was er neben Spenden noch in seinem Umfeld bewegen kann, um den Ungerechtigkeiten dieser Welt entgegen zu wirken. Seine Antwort fand er im Kontakt mit dem „Freiwilligen-Team der Welthungerhilfe“, was er in höchsten Tönen lobt und „genial“ findet, da „jede/r dort seine Ideen einbringen kann“.

Er organisiert seither Spendenläufe und Spendenschwimmen zu Gunsten einer Welt ohne Hunger – die Teilnehmergebühr von 10 € fließt direkt als Spende in Projekte der Welthungerhilfe. Für die TeilnehmerInnen ist es sportlicher Spaß, ein Anlass, regelmäßig zu trainieren und nebenher etwas Gutes zu tun. Für Lars gibt es aber schon eine ganze Menge zu organisieren: Genehmigungen einholen, Menschen einladen und motivieren teilzunehmen, Pressemitteilungen vorbereiten und Sachspenden finden… aber da es ihm Spaß macht und er professionelle Unterstützung von der WHH sowie Anerkennung vom örtlichen Bürgermeister erhält, macht der angehende Psychologie-Student weiter. Wie Simon wurde auch er als „Dankeschön“ für seinen Einsatz auf das "Bürgerfest der Ehrenamtlichen" im Schloss Bellevue eingeladen.

Was braucht es seiner Meinung nach, um „zur Tat zu schreiten“?

„Mit etwas Kreativität und Mut klappt es eigentlich alles.“
Wenn das keine starken Schluss… stopp: Startworte sind!

 

* "goood impact" umfasst neben einem attraktiven Mobilangebot auch monatlich eine Spende in Höhe von 3 €. Während der Vertragslaufzeit von 24 Monaten kommen so 72 € Spenden zusammen.

 

Findest du es wie Simon goood einen notwendigen Ausgleich zu den Ungerechtigkeiten dieser Welt zu schaffen?


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