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Vogel frei: Unterstützung für die NABU-Wildvogelstation

Träger des Projektes

Vogel frei: Unterstützung für die NABU-Wildvogelstation

Der NABU hat eine lange Geschichte, sie beginnt am 1. Februar 1899. An diesem Tag gründete Lina Hähnle in Stuttgart den Bund für Vogelschutz (BfV). 1990 wurde dieser unter Zusammenschluss mit Aktiven des ehemaligen DDR Naturschutzbund zum heutigen Naturschutzbund Deutschland, dem NABU.
Das Logo mit dem Storch ist seither weithin bekannt. Schon die Gründerin des Verbandes erkannte, das der Schutz der Vögel nur durch den Schutz ihrer Lebensräume möglich ist.
Damals wie heute wurden hier im wesentlichen zwei Aufgaben verfolgt : zum einen das Interesse der Bevölkerung für die Natur zu wecken und zu stärken, zum anderen den Schutz wertvoller Naturräume.
Die "Abteilung Berlin" des Bund für Vogelschutz entstand 1902. Seit damals wird gegen die "Verödung unserer Heimat " (Zitat aus einem Aufruf von 1906) auch in Deutschlands größter Stadt und ihrem Umland angegangen.
Heute betreibt der NABU Berlin seine Aufgaben auf wissenschaftlicher Grundlage.
Zirka 14 000 Berliner (Stand August 2017) sind Mitglied im stärksten Umweltverbandes der Hauptstadt. Viele von ihnen setzen sich aktiv für „Mensch und Natur“ in den 20 NABU Fach- und Bezirksgruppen oder der Berliner Naturschutzjugend (NAJU) ein. Schon die kleinen Naturschützer und Entdecker finden in den zahlreichen Kindergruppen einen Platz zum forschen und erleben.
Auch die Wildvogelstation in Berlin-Marzahn und die NABU Naturschutzstation Storchenschmiede in Linum, ca. 60 Kilometer nord-westlich von Berlin gehören zum NABU Berlin.

Projektbeschreibung

A. Gürtler von NABU Berlin e.V.

Der NABU Berlin betreibt seit 1998 die Wildvogelstation Forsthaus Wuhletal. Zahlreiche verletzte Wildvögel werden jährlich von den Berliner Bürgerinnen und Bürgern im Stadtgebiet aufgefunden. Ziel der Station ist es, durch kompetente Beratung unnötige Pflegefälle zu vermeiden und durch fachliche Betreuung die aufgenommenen Vögel so schnell wie möglich wieder gesund in die Natur zu entlassen. Die Tätigkeiten der Wildvogelstation stellen eine wesentliche Ergänzung der Arbeit der Naturschutzbehörden dar, die keine umfassende Hilfe für verletzte Wildvögel leisten können.

Im Jahr 2015 wurden 813 Wildvogelpfleglinge und insgesamt 37 Arten aufgenommen. Der Anteil der Greifvögel und Fledermäuse betrug 8,4 Prozent. Die viele Arbeit hat sich gelohnt: Ein Großteil der Tiere konnte in ihre natürliche Umgebung zurückkehren und so ist die Arbeit des Teams der Wildvogelstation mit einer Wiederauswilderungsquote von 85,6 Prozent sehr erfolgreich. Neben der Pflege der Wildvögel macht die Bürgerberatung einen wesentlichen Teil der Arbeit des Stationsteams aus: In 2015 wurden 2300 Beratungen von Institutionen und Behörden, interessierten sowie betroffenen Bürgerinnen und Bürgern übernommen.

Viele Vögel wurden so vor unnötigem "Einsammeln" bewahrt und eine natürliche Aufzucht bei den eigenen Vogeleltern gesichert. Dies gilt besonders im späten Frühjahr und während der Sommermonate, wenn die Brut- und Aufzuchtzeit der Vögel wieder im vollen Gange ist. Bei vielen Vogelarten beginnt bei den Jungen die Ästlingsphase, ein Zeitraum, in dem sie noch nicht voll flugfähig sind, sich aber bereits außerhalb ihres Nestes aufhalten. Eine Auskunft in der Wildvogelstation schafft bei vielen besorgten Bürgerinnen und Bürgern Klarheit, dass dies ein ganz natürliches Verhalten ist, die Jungvögel von ihren Eltern weiterhin versorgt werden und ein Eingreifen durch den Menschen nicht notwendig ist.

So wie die Wildvögel dieser Stadt auf Hilfe angewiesen sind, ist auch die NABU-Wildvogelstation auf Hilfe angewiesen, denn all die Arbeit kostet natürlich Geld. 80.000 bis 100.000 Euro beträgt der jährliche Aufwand, den der NABU Berlin allein nicht aufbringen kann. Die Zahlen zeigen ganz deutlich: Berlin braucht die NABU-Wildvogelstation. Ansonsten gäbe es keinen vernünftigen Ort, wo in Not geratene Wildvögel genesen und vor allem auch wieder ausgewildert werden können.

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