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Zukunft für Kinder – Bildung fördern in Kambodscha

Träger des Projektes

Zukunft für Kinder – Bildung fördern in Kambodscha

Die Idee für den Verein entstand während eines längeren Auslandsaufenthaltes in Kambodscha bei der Unterstützung einer gemeinnützigen Organisation. Der Kontakt zu der kambodschanischen Non-Profit Organisation „Bamboo Shoots – Time to grow“ kam über persönliche Verbindungen zustande. Diese Organisation leistet in der Umgebung von Siem Reap durch den Aufbau von Vorschulen und Bildungseinrichtungen (u.a. Förderkurse, Sprachkurse, Bibliothek) einen wertvollen Beitrag zur Unterstützung der Kambodschaner.

Durch das persönliche Engagement entstand der Wunsch die Organisation auch von Deutschland aus nachhaltig zu unterstützen. So gründeten wir einen Förderverein, um ihre wertvolle Arbeit weiter vorantreiben zu können. Die Eintragung im Vereinsregister erfolgte am 24.06.2010, die Anerkennung der Satzung als steuerbegünstigt erhielten wir am 09.07.2010. Alle Mitglieder investieren ihre Zeit ehrenamtlich für den Förderverein.

Nach einem alten kambodschanischen Sprichwort werden Kinder als Bambussprossen („Bamboo Shoots“) bezeichnet, die im Laufe der Zeit und des Generationenwechsels die „alten“ Bambusstangen ersetzen. Die kambodschanische Partnerorganisation setzt genau dort an: Kinder bereits so früh wie möglich (vor der Schule) auf das Leben vorzubereiten und beim Heranwachsen zu unterstützen. Hierfür ist Bildung und insbesondere die Fähigkeit Englisch zu sprechen von entscheidender Bedeutung, aber auch die Vermittlung von grundlegendem Wissen über Landwirtschaft, den schonenden Umgang mit den vorhandenen Ressourcen und Hygiene dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Daher bietet die NGO verschiedene altersgerechte Angebote für Kinder ab 3 Jahren und fördert auch die Jugendlichen und die Eltern durch bestimmte Hilfsangebote. Für die Durchführung des Unterrichtes werden einheimische Lehrer angestellt und bei ihrer Arbeit fördernd begleitet.

Bewusst haben wir uns dafür entschieden, die oben beschriebene Organisation in Kambodscha zu unterstützen, da wir mit den Leitern weiterhin regelmäßig in Kontakt stehen und diese auch regelmäßig von Freunden oder Bekannten besucht wird.

Projektbeschreibung

A. Schüller von Bamboo Shoots e.V.

Gute Bildung ist die nachhaltigste Form von Entwicklungshilfe. Sie hilft Menschen eine unabhängige Zukunft aufzubauen. Grundsätzlich sind die Schulen in Kambodscha kostenlos – es existiert eine Schulpflicht. Die Praxis ist, dass viele Kinder keine ausreichende Schulbildung erhalten. Vor allem wenn sie in Dörfern ohne öffentliche Schulen leben, ist es kaum möglich, zum Unterricht zu gelangen. Ein öffentliches Transportsystem gibt es nicht. Längere Strecken müss(t)en über staubige oder zu Regenzeiten überflutete Wege zurückgelegt werden. Zudem müssen viele Kinder in ihren Familien zum Lebensunterhalt beitragen, so dass sie bspw. in der Reiserntezeit nicht zur Schule gehen können oder dürfen. In anderen Familien müssen ältere Geschwister auf die kleineren aufpassen, wenn die Eltern ihrer Arbeit nachgehen. Hier setzt unsere Partnerorganisation in Kambodscha „Bamboo Shoots – Time to grow“ an. Sie arbeitet unabhängig, gemeinnützig, ohne Gewinnerzielungsabsicht und ist nicht eingegliedert in staatliche Strukturen. Insgesamt bilden ca. 15 kambodschanische angestellte LehrerInnen und MitarbeiterInnen, Thy Marek (Direktor) und Petra Marek (Organisationsmanagerin, Sozialarbeiterin) das Team der NGO. Petra Marek ist als gebürtige Berlinerin nun seit mehr als 14 Jahren in Kambodscha – beherrscht fließend die Sprache – und hat die Arbeit vor Ort mit ihrem kambodschanischen Ehemann aufgebaut. Die Lehrer der NGO arbeiten unter deutlich besseren Bedingungen, als Lehrer staatlicher Schulen. Sie erhalten ein angemessenes Gehalt, mit dem sie den Lebensunterhalt für ihre Familien bestreiten können und sie haben ein freies Wochenende – in Kambodscha sehr ungewöhnlich. Arbeitsmaterialien und Fahrtkosten werden ihnen zur Verfügung gestellt. Es werden derzeit über 300 Kinder in vier Dörfern im Umkreis von Siem Reap (Angkor Wat) betreut. Die Vorschulen verfolgen einen gesamtheitlichen Ansatz: Die Kinder erhalten Mahlzeiten, hygienische Unterstützung und werden wenn nötig auch medizinisch versorgt (Fahrt in entfernte Krankenhäuser). Natürlich wird ihnen kindgerecht der Spaß am Lernen, Lesen, Schreiben, Basteln und Spielen vermittelt. Viele Kinder halten das erste Mal einen Stift in der Hand oder sitzen erstmals an einem Tisch. In Siem Reap ist aufgrund des Tourismus Wachstum sichtbar – von diesem ist jedoch nichts mehr zu spüren, sobald man sich wenige Kilometer aus der Stadt bewegt. In den Dörfern gibt es häufig keinen Strom, fließendes Wasser oder andere für uns selbstverständliche Annehmlichkeiten. Die Standorte in den Dörfern wurden bewusst gewählt. Dafür mussten Grundstücke erworben oder gepachtet, bebaut und bewacht werden. Lehrer nehmen täglich den langen Weg aus der Stadt mit dem Mopet auf sich. Wir stehen im regelmäßigen Kontakt mit den Leitern der Organisation. Es sind regelmäßig Bekannte vor Ort, um sich von der Weiterentwicklung der Arbeit zu überzeugen. Gern stellen wir persönlichen Kontakt für einem Besuch vor Ort her.

Du kannst dieses Projekt mit unseren Paketen unterstützen

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